Schon gewusst...
Wie Vitamine so auch Mineralien kooperieren mit unserem Körper, und helfen ihm bei Energieerzeugung Wachstum und Wundheilen. Gewisse Mineralien sind verantwortlich für gewisse Körperfunktion .

Vom Wasser - das Trinkwasser
Ausschnitt aus einer Monographie über Trinkwasser und Osmoseapparate des Hygienelehrstuhls der Akademie für Medizin in Wroclaw, Polen.
Der menschliche Körper besteht hauptsächlich aus Wasser. Bei erwachsenen Menschen stellt Wasser 60 - 70% des gesamten Körpergewichts, bei Säuglingen sogar 75-80% . Wasser hat viele Funktionen im menschlichen Organismus, am wichtigsten ist seine Rolle bei der Verdauung, Resorption, Blutkreislauf, Zellentransport und Transpiration. Der tägliche Bedarf an Wasser beträgt bei Thermokomfort 2 - 3 Liter. Diese Menge bekommen wir mit der Nahrung insbesondere in flüssiger Form.
Seit Jahren meint man zu Unrecht, dass es im Trinkwasser Mineralsalze geben muss. Wieso zu Unrecht? Jedes Waser kann nämlich verschiedene gelöste Chemikalien enthalten, deren Menge von seinem Alter und Herkunft abhängig ist. Die Salzkonzentration ist größer im Wasser, das aus leicht löslichem Gestein (Kalkstein) herkommt, bei festem Gestein jedoch (Granit, Basalt) sinkt diese Konzetration auf beinahe Null. Salzgehalt steigt auch mit Alter des Wassers. Mineralwasser sind Millionen Jahre alt (z.B. Oligozänwasser 30-35 Millionen Jahre). Auch das Oberflächenwasser (aus welchem unser Trinkwasser meist stammt), das als jüngstes gilt, kann kleine Mengen an Salzen enthalten. Art und Menge der Mineralien ist sehr differenziert, je nach Abstammung des Wassers. Es ist leider hinzuzufügen, dass diese Mineralspurenmengen im Oberflächenwasser unter Hunderten von neuen Verbindungen, die uns die Zivillisation verschenkt, untergehen. Die uns bisher unbekannten Verbindungen übergehen, als Abwasser aus den Haushalten, der Industrie und Landwirtschaft getarnt, vollkommen frei in unser Oberflächenwasser.
Das meiste Oberflächenwassser hierzulande hat lediglich Sauberkeitsklasse 3 oder noch schlimmer, es ist, gesetzmässig gesehen, Abwasser, nicht einmal als Badewasser geeignet. Unmengen von sogenannten "Todesmetallen" wie Blei, Quecksilber, Chrom u.a.m. münden in unser Wasser in Form der Salze, die niemand wagt Mineralsalz zu nennen. Wasserwerke, deren Arbeitsweise auf Verfahren, die vor 100Jahren konzipiert wurden, beruht, befreien Wasser von chemischen Verunreinigungen kaum. In diesem Zusammenhang gelangen die chemischen Verbindungen, sowohl die harmlosen (Spuren von Mineralsalzen) als auch die toxischen ins Leitungswasser.
Woher kommt das Interesse an Mineralsalzgehalt im Trinkwasser? Es gibt nämlich unter den zahlreichen Haushaltswasserfiltern, industriellen und halbindustriellen Wasserfiltern lediglich zwei Typen von Filtern, die im Stande sind die unsichtbaren gelösten Chemikalien zu beseitigen. Dies sind die längst bekannten Destillierapparate und die neuen Reversosmoseapparate mit revolutionärer Wirkung. Allerdings ist es nicht möglich die unerwünschten Verbindunge loszuwerden ohne die geniessbaren Mineralsalze ebenfalls zu verlieren.
Das Trinkwasser war niemals, und so ist auch heutzutage, Hauptlieferant der lebenswichtigen Mineralsalze, genauso wie es auch keine Quelle von Proteinen, Kohlenhydraten, Vitaminen usw. ist.
Seine mineralische Zusammensetzung ist in jedem Fleck der Erde anders, was nicht bedeutet, dass die Menschen, die dort Wasser trinken, unterschiedlich aufgebaut sind. Mehr noch, wir haben Menschen auf dieser Erde, die seit Jahrhunderten völlig mineralfreies Wasser trinken, wie die Inuiten (Eskimos) oder Hunsa Volk in Himalaya. Diese Menschen haben nie unter Mangel an Mineralien im Körper gelitten. Das Volk Hunsa ist seit Jahren von Wissenschaftlern geforscht - ihre Lebenserwartungen überschreiten 100 Jahre. Die Forschungen an unserem Oberflächenwasser und Leitungswasser beweisen ebenfalls dass sein Gehalt an Mineralsalzen geradewegs bagatell ist im Verhältnis zu Tagesbedarf. Mineralienmenge, die ein Mensch braucht, liegt fast 10mal höher als die im Trinkwasser zulässige Norm für alle Verbindungen, ob die sogenannten günstigen oder nicht.
Vorsicht! Die von mir, um klar verstanden zu werden, als günstig bezeichneten Mineralien, sind auch nicht ohne weiteres einzunehmen. Es geht, wie immer, um die Dosierung. Ein Übermaß an Natriumchlorid (Kochsalz) ist auch lebensgefährlich. Zusammenfassend läßt eine kritische Analyse mancher Forschungsresultate schlussfolgern, dass die These über elektrolitfreies Wasser als gefährlich in normalen Umständen unbegründet ist. Für gesunde Menschen, die mineralisch bilanzierte Nahrung zu sich nehmen, ist der Mineraliengehalt des Wassers fast ohne Bedeutung. Das Fehlen von Mineralien im Trinkwasser aus Destillierung oder Osmoseapparaten wird also keine gesundheitsschädliche Folgen haben.



